Folge 10: Inventarlisten – Zehn handsignierte Bücher von Arno Geiger zu gewinnen
Eine der auf den ersten Blick merkwürdigsten Erzählungen in »Anna nicht vergessen« besteht mehr oder weniger aus der Inventarliste eines herrschaftlichen Hauses (»Das Gedächtnisprotokoll«). Aber ist das Literatur? »Natürlich!«, sagt Geiger mit Nachdruck.
Medien-Datei: Herunterladen (Wiedergabedauer: 5:27 — 2.5MB)
Das Unwichtige ist oft sehr wichtig. Daher hatten wir in dieser Podcast-Folge die Frage an Sie gestellt:
Was wäre für Sie ein unglaublicher Verlust, wenn Ihr Haus abbrennen würde?
Doch wir wollten von Ihnen nicht die erste Antwort wissen, sondern die Dinge, die vielleicht auch für Sie erst auf den zweiten Blick wichtig sind. Der Einsendeschluss war der 31.01.2008. Die Gewinner wurden schriftlich von uns benachrichtigt.
Hier finden Sie die originellsten und schönsten Antworten»
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.
Die originellsten und schönsten Antworten
Das Schlimmste wäre sicher der Verlust der kompletten Vergangenheit. Was ist der Mensch denn schon, wenn er nicht mehr ist, als ein leeres, unbeschriebenes Blatt und nicht mehr weiss, wie er mit fünf ausgesehen hat, welche Liebesbriefe er mit fünfzehn verfasste und wieso er feuchte Augen bekommt, wenn sein Blick auf das signierte Buch von Mascha Kaléko fällt?
Margot S. Baumann
Ich würde die Photos meiner ganzen Urlaube vermissen.
Corinna Bode
Ein Foto von mir als Baby und der alte Sessel, auf dem ich auf diesem Foto als Baby gesessen habe und fotografiert wurde. Dieser Sessel begleitet mich mein Leben lang.
Annette Bruland
Das erste, was mir einfällt, ist meine CD Sammlung. Und meine Bücher. Wenn ich die nicht mehr hätte, wäre ich unendlich traurig. Ich glaube, dass sind (für mich jedenfalls) die wertvollsten Dinge, die ich besitze. Was ich noch vermissen würde, wären meine Eintrittskarten für das “”Die Ärzte”" Konzert am 18.06.08 in Dornbirn. Die Karten liegen schon seit November in meiner Schreibtischschublade. Ich kann es jetzt schon kaum erwarten, bis endlich der Tag kommt, an dem ich meine Lieblingsand live sehen werde. Aber ich würde auch mein Tagebuch vermissen, meine Zeichnungen, meine Gedichte, meine Geschichten, all die Dinge, in die ich sehr viel Zeit und Liebe investiert habe. Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr fällt mir ein, was ich vermissen würde. Ich glaube, ich würde schlussendlich alles vermissen. All die Dinge – und sei es nur ein Kleidungsstück oder eine Lampe – sind Dinge, die zu meinem Leben gehören, die ein Teil davon sind. Es würde also ein Teil meines Lebens erlischen. Das Schlimme daran ist, dass man diese Dinge nicht wieder herstellen kann. Sie sind einfach nicht mehr da. Es ist, als würde ein Teil meines Lebens ausgelöscht werden. Natürlich werden die Erinnerungen an all diese Dinge nicht einfach so verschwinden, aber die Dinge an sich sind nicht mehr da. Alles was mir bleibt, ist die Erinnerung an sie.
Nadine Burtscher
Die Fotos und Erinnerungsstücke, die sich über Jahre angesammelt haben.
Petra Caldonazzi
Mein Leben, wenn ich drin wäre.
Shirin Daftari
Meine Bücher, meine Fotos – das ist mein ganzes Leben, da wäre meine Vergangenheit sonst quasi ausgelöscht.
Maren Exner
meine Rezeptbücher
Henning Fricke
Neben all den materiellen Dingen, die man um sich ansammelt und mit denen man sich umgibt (auch wenn man dann und wann aussortiert, sogar Bücher), neben all den Dokumenten aus Schule, Beruf, Kreditwesen bis hin zu Geburtsurkunde oder Testament, würde ich wohl am meisten das Haus als solches vermissen. Seine Aura, seine mich umgebende Hülle. Und meine Gewohnheiten in ihm. An anderen Orten, wie fremden Wohnungen, Hotelzimmern, Urlaubsdomizilen fühle ich mich naturgemäß nicht so sicher, wie im eigeen Haus. Diese Sicherheit, nachts, ohne Licht machen zu müssen, die Toilette zu finden, ohne mich anzustoßen (es sei denn, der Wein war zu gut), würde ich vermissen.
Martin Geiser
Sie hat mehrere Rauswürfe mit dem groben Besen und dem Dampfreiniger überlebt, sogar hunderte Meter weiter ausgesetzt haben wir sie, in einem leeren Olivenglas, aber sie kommt immer wieder zurück. Ihre Heimat ist das verstaubte Kellerfenster bei der Garage, und inzwischen geht unser Blick voller Sorge dorthin, ob auch die Spinngeweben dicht genug sind, jetzt, bei der Eiseskälte. Ja, sie würden wir vermissen, ehrlich.
Angela Graw
Ich würde meine Pflanzen vermissen… zwar besitze ich keine exklusiven Exoten, aber nachdem man sich jahrelang um etwas gekümmert hat, mochte man genau dieses Exemplar nicht mehr missen, auch wenn es sich dabei nur eine stinknormale Grünlilie handelt.
Eva Hasil
Meine Comicsammlung, nachdem ich meine Frau und meinen Sohn in Sicherheit gebracht habe. Ich würde es nicht ertragen können, den nun leeren, vorher ausgefüllten Platz der Bücher, anzusehen.
Björn Hausner
Das wären wohl in jedem Fall persönliche Erinnerungsstücke, wie z. B. Fotoalben mit Bildern von unseren Kindern, Hochzeit usw., auch z. B. Bücher, die ich teilweise schon seit 35 Jahren besitze, auch Zeugnisse und Urkunden der Familie.
Astrid Honikel
Auf den ersten Blick würde ich meinen Büchern nachtrauern. Sie sind ein wichtiger Teil meines Lebens. Aber noch wichtiger sind die vielen kleinen Erinnerungen an glückliche Tage mit lieben Menschen. Sie stecken in Fotografien, Andenken aus fernen Ländern oder in scheinbar belanglosem “Kleinkram”, der sich in vielen Jahren angesammelt hat.
Christiane Hörl
Mein Moleskin, in das in alles reinschreibe: Interessantes, das mir bei meinem Studium unterkommt, spannende Reportagen, die ich mir auf DVD kaufen sollte, Geschenke, die ich gerne noch machen würde, ect
Veronika Jakl
ich würde am meisten das haus vermissen – alles andere wichtige ließe sich irgendwie wieder bekommen oder ist sowieso immateriell. das haus hier, die bewohnerkonstellation und mein leben darin wäre aber wohl fürs erste passé. das wäre tragisch, auch auf den zweiten blick.
Maria Jakob
Meine Büchersammlung. Ich habe noch unzählige, auf jeden Fall mehrere hundert Bücher die ich noch nicht gelesen habe.
Anja Koenig
1. Unsere Hochzeitsbilder und all die anderen Bilder auf denen meine Frau mit mir zu sehen ist.
2. Unsere Bücher
3. Die CDs mit all der wunderbaren Musik
4. Die alten Videobänder mit den Filmen von Don Camillo & Peppone
5. Meine in vielen Jahren geschriebenen Gedichte
Michael Köppel
Die Bilder meiner Kinder von Klein bis Mittel bis Grösser. Die sind wirklich unersetzlich. Zwar eher ein ideeler Wert, aber nicht bezahlbar!
Heike Kowsky-Schmidt
meine diasammlung: über 30 jahre entstand so ein kaleidoskop wichtiger und nebensächlicher ereignisse – persönliches, die veränderung im und um das dorf, lokale feste und auch katastrophen. mit jedem dia verbinde ich eine erinnerung, das gedächtnis scheint abgespeichert.
Georg Lobner
Ich habe kein Haus. Ich lebe zur Miete, seit dreißig Jahren in einer Mietwohnung, und die ist randvoll mit Erinnerungen. Die zu verlieren wären schrecklich. Den Ort zu verlieren, und da ist es dann egal, ob Haus oder Mietwohnung, wäre der größte anzunehmende Unfall. Das, was in so einer Wohnung steckt, die Möbel, die Bücher, die Kunst (falls man welche hat, ich habe), das alles also zu verlieren, wäre auch schmerzhaft, aber letztlich wären das Dinge, und Dinge sind nichts weiter, Dinge kann man kaufen, benutzen, abnutzen und irgendwann, spätestens nach dem eigenen Tod, verlören sie ein Großteil ihrer Attraktivität. Der Ort also wäre der Verlust. Der Rest täte weh, aber niemals so weh wie der Ort.
Hermann Mensing
Mein Haus enthält viele Dinge, die mir lieb sind. Zwei grossformatige Fotos einer Reportage von Oskar Y. Zimmermann, der ab und zu meint, Jesus zu sein. Die Landschaft spiegelt sich in seiner Brille, mit geschlossenen Augen sitzt er auf dem Stuhl, die Hände zu Fäusten geballt an den Kopf gepresst. Daneben ein Werk der Schriftkünstlerin Herta Spiegel. Schwarzrotgoldene Buchstaben, die zwar keinen Sinn ergeben, aber ein Bild. Zwei kleine Statuen aus Afrika, eine Maske aus Peking, Ein Foto von einem Strassenkind in Bukarest. Einkaufstaschen aus Sarajevo und Nicaragua, eine Keramikschale aus Österreich. Ein Schal aus China, Hausschuhe aus Srebrenica. Kleinigkeiten. Stimmt. Der Ofen ist grösser, steht im Wohnzimmer, sieht aus wie ein Designerstück und funktioniert wie ein Kachelofen. Kerzen, Windlichter, Glasschalen. In der Küche meine Kaffeemaschine. Im Schlafzimmer zwei Figürchen, die mir die Kinder irgendwann zu Weihnachten geschenkt haben. Bunt, verschlungen, witzig. Im Büro meine Unterlagen. Erinnerungen an mehr oder weniger gelungene Projekte, an Geschichten und Episoden, an Begegnungen und Gespräche. Was würde ich dem Feuer entreissen wollen, was würde ich vermissen? Wahrscheinlich nur das Gefühl, irgendwo zu Hause zu sein. Eins mit den Dingen, die mich an Menschen erinnern. An Menschen, die an einem nahen oder fernen Ort auf dieser Welt auch zu Hause sind.
Renate Metzger-Breitenfellner
Das Vertraute und Geborgene des Nachhause kommens mit allen hoch und tiefs.
Martin Meyer
Ein kleines älteres Adressbuch auf dessen Innenseite ein Zettel klebt mit dem Allerweltswort “”Schatz”". Für mich ist dieses Zettelchen so wichtig, weil mein vestorbener Mann dieses Wort nach fast 20 Jahren Ehe in seinem Adressbuch mit meiner neuen Dienstnummer versah und weitere 10 Jahre – bis zu seinem Tod – bei sich trug. Irgendwann riss ich es heraus und klebte es in meines ein. Beim Aufschlagen der ersten Seite werde ich immer wieder besonders innig an den Tonfall seiner Stimme bei dem Zuruf nach seinem “”Schatz”" erinnert. Freude, verbunden mit einer gewissen Wehmut, überfällt mich für kurze Zeit – aber auch Dankbarkeit.
Hildegard Paulussen
Ich würde folgende Sachen vermissen, denn sie begleiten mich mein gesamtes Leben: meine Bücher, meine Notizen, meine Ausarbeitungen , mein aufgeschriebenes Wissen, meine persönlichen Erinnerungen Man kann natürlich vieles neu kaufen, jedoch der persönliche Wert und die damit verbundenen Erinnerungen bleiben unwiederbringlich verloren.
Gabriele Plöger
Mein riesiges Poesiealbum – also im Prinzip ein unersetzliches Andenken an meine Kindheit mit allen damaligen Freunden, Gedanken, Photos, ersten Liebesschwüren, Versprechen auf ewige Freundschaft …
Renate Rehfeldt
Beim Vorbeifahren sehe ich die Feuerwehrmänner, die den Wasserstrahl genau in mein zersplittertes Wohnzimmerfenster lenken. Man muss kein Fachmann sein, um zu erkennen, dass nahezu das gesamte Stockwerk des Mehrfamilienhauses zerstört ist. Mir schwirren mir viele Gedanken durch den Kopf. Die präsenteste: Was werde ich am meisten vermissen? Klare Antwort: meinen Computer. Tagebücher, Geschriebenes, Kontakte, Termine, E-Mails, also mein halbes Leben! Wobei, was ist mit den Kindheitsfotos? Sie waren in den Alben meiner Eltern und auf dem Computer. Liebesbriefe aus der Schulzeit? Die waren so alt, dass ich sie nicht einmal auf der Festplatte hatte. Die Beziehung, die daraus entwuchs, ist längst Geschichte, das ist vielleicht nicht so schlimm. Oh, meine Bücher! Mehrere Regale voll, ein Dutzend ungelesene, die Hälfte von Freunden ausgeliehen. Na, denen werde ich das wohl erklären können. Und Bücher kann man neu kaufen. Ich finde einen Parkplatz, stelle das Auto ab und laufe eilig zu dem, was einmal meine Wohnung war. Auf dem Weg überlege ich weiter. Geld! Ich hatte noch zweihundert Euro herumliegen. Und mein Reisepass… Während ich feststelle, dass die Klamotten an meinem Leib neuerdings die einzigen sind, die ich besitze, erreiche ich die Reste meiner ehemaligen Wohnstätte. Ich blicke den Wassermassen hinterher, die nun in das Nachbarfenster schießen und sehe die Antwort plötzlich glasklar vor meinem inneren Auge: Klaus. Ich werde Klaus am meisten vermissen! Wie konnte ich ihn nur vergessen? Er war immer für mich da, stets einer Meinung mit mir, hatte bei Bedarf ein offenes Ohr und war im Gegensatz zu meiner restlichen Familie und meinen Freunden nie so dreist, mir den Kühlschrank leer zu fressen: Klaus, das Stofftier neben dem Kopfkissen.
Thomas Reichelt
Wann immer ich mir die zum Teil schon recht abgegriffenen Bilder ansehe, werden unzählige Geschichten wach. Erinnere ich mich wieder an Menschen und Begebenheiten, die schon ganz verschüttet waren. Ich liebe diese Momente, in denen ich eintauche in eine andere Welt, Schönes wie auch Trauriges nochmals erlebe, ein bißchen lache, ein bißchen weine, ein bißchen dazuerfinde um am Ende doch zumindest lächeln zu können.
Herta Reiter
Meine Fotokiste – schließlich greift man mit fortschreitender Lebensdauer immer öfter in die Kiste, um der Erinnerung auf die Sprünge zu helfen. Wäre schon tragisch, wenn die Kiste in den Flammen verschwinden würde.
Markus Repik
Der grösste Verlust, den ich wohl beklagen würde, wären persönliche Erinnerungen, besonders private (Familien-)Fotos und persönliche Notizen. Dabei wäre wohl mein Tagebuch der schmerzvollste Verlust. Da dieses Buch ja etwas ganz besonderes, von mir geschaffenes Werk ist. Ich hätte wohl das Gefühl, dass damit ein Teil meines Selbstbildes verloren gegangen wäre.
Stephan Ritter
Das meiste wäre (wenn ich ein Haus hätte) bestimmt gut versichert. Fehlen würde mir denke ich einige meiner mir lieb gewordenen Bücher, Bücher mit Gedichten.
Heinz-Jürgen Saalmann
Vermutlich meine Vorhänge mit dem kitschigen Blumenmuster – weil sie das sind, was ich sehe, wenn ich sonst nichts sehen will.
Elise Schmit
Ein unglaublicher Verlust, wenn mein Haus abbrennen würde, wäre mein Bett und den Platz, den es hat. In meinem Bett fühle ich mich geborgen und sicher – gleichzeitig kann ich im Liegen einen Blick nach draußen auf Dächer, Bäume und den Himmel werfen. Meine ganzen Bücher und Schreibutensilien liegen neben meinem Bett – eine Tatsache, die mein Bett zu einem noch besseren Ort macht. Wenn mein Haus und somit mein Bett verbrennen würde, würde damit mein “sicherer Hafen”verbrennen. Das ist es nicht nur wegen dem Material, sondern auch, weil es sich eben als solches(sicheren Hafen) über längere Zeit hin bewährt hat.
Christina Schneider
Meinen schon sehr zerzausten und plattgelegenen Stoffhasen. Ich habe ihn bekommen, als ich noch sehr jung war, als Ersatz für einen Stoffbär, dessen Produktionsschild schon so von mir abgefingert war, dass ich mir einen neuen wünschte. Das Produktionsschild des Hasen war jedoch von der Fühlung lange nicht so angenehm wie das des Bären und so hat mir meine Mutter noch extra ein Band um den Hals des Hasen gebunden, das ebenso glatt und weich war, wie das Bärenschild. Ich konnte nur einschlafen, wenn ich an diesem Schild/Band mit den Fingern herumrieb. Dieser Hase hat mich auf sehr vielen Fahrten begleitet. Und wenn er einmal nicht dabei war, dann hat zu Hause oder bei einer wichtigen Person auf meine Rückkunft gewartet. Es sind nicht nur die Erinnerungen selbst, die an diesem Stofftier hängen, es sind auch all die Gespräche, die Ängste und Freuden, die ich mit ihm führte und ausstand.
Mathias Sonnleithner
Ach, da gibt es soviele Dinge, die ich vermissen würde. Ich gehe natürlich davon aus, daß sie nur materielle Dinge wissen möchten und mein Lebensgefährte, meine drei Kinder, unsere Hündin, der Kater und unser Hamster gerettet werden würden. Da wären zuallererst die vielen Bilder, eingeklebt in Fotoalben. Erinnerungen an zurückliegende Urlaube, Babybilder, die nicht durch Geld zu ersetzen sind. Dann die Bilder, die an der Wand hängen. Durch wieviele Läden bin ich gerannt, um das Passende zu finden. Die kleinen Mitbringsel aus dem Urlaub, unersetzlich. Meine Kleidung! Bis ich eine passende Jeans finde, das dauert ewig! Hänge an vielen Kleidungsstücken! Und dann unsere vielen, vielen Bücher, von denen wir uns nicht trennen können, weil sie so schön sind und man sie ja vielleicht noch einmal lesen möchte! Der Strampelanzug, den alle drei Kinder an hatten, als es nach der Geburt nach Hause ging und der immer noch ein wenig nach Baby riecht! Die Papiere- vielleicht nicht soo wichtig, aber es würde sehr viel Laufarbeit und Zeit beanspruchen, alles wiederzubeschaffen. Ich wünsche mir von ganzem Herzen, daß uns solch ein Leid erspart bleibt!
Nicole Stoffers
Den Geruch der Räume.
Claus Ulrich
1. Mein Bett als Arche Noah für alle Lebenslagen.
2. ca. 10-20 Bücher, die ich mühsam erstanden und erjagt habe.
3. ein paar Bücher aus meiner Kindheit.
4. Fotos als Zeitzeugen.
5. Kuschelkissen der besonderen Art, genäht durch die liebevolle Hand meiner besten Freundin
Inge Wachter
Die Kunstwerke (Bilder), die ich von Reisen aus der ganzen Welt mitgebracht habe. Auch wenn sie nicht besonders teuer waren, so sind sie doch einmalig und bedeuten mir viel.
Ilga-Marisa Weber
Die Perlenkette die ich von meiner Oma zu meiner Konfirmation geschenkt bekommen habe, weil ich sehr an dieser Kette hänge. Meine Oma ist vor ein paar Jahren gestorben.
Sarah Bock

Arno Geiger und Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de trafen sich zu einem ausführlichen Gespräch in einem Wiener Kaffeehaus. Sie sprachen über den Erfolg des Romans »Es geht uns gut«, über den Erzählband »Anna nicht vergessen«, über den Unterschied beim Schreiben von Romanen und Kurzgeschichten und über das Leben als Schriftsteller.